Der rund 90-minütige Rundgang beschäftigt sich mit der Entstehung Erlangens als barocke Planstadt und der Bedeutung der hugenottischen Glaubensflüchtlinge für die Entwicklung der Stadt.
1686 kamen mehr als 1.000 französische Glaubensflüchtlinge nach Erlangen. Markgraf Christian Ernst hatte ihnen die Ansiedlung in seiner Residenzstadt ermöglicht. Für die Hugenotten entstand eine neue Stadt, die nach barocken städtebaulichen Grundsätzen geplant wurde und als „Christian Erlang“ bezeichnet wurde.
Die Führung geht auf die Entstehung und Entwicklung dieser Planstadt ein und erläutert die Bedeutung der Hugenotten für Erlangen. Dabei wird auch die Entwicklung der Stadt bis in die Gegenwart thematisiert. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und international tätige Unternehmen wie Siemens prägen Erlangen heute ebenso wie seine historische Stadtstruktur.
Die Tickets erhalten Sie direkt bei unseren Stadtführern*innen.
Auf Grund von Sanierungsarbeiten ist ein Besuch der Hugenottenkirche nicht möglich!
