Uraufführung
Sternenmusik von Komponistinnen: Fanny Mendelssohn, Izabella Effenberg und Yulim Kim
Laura Demjan: Sopran
Michael Herrschel: Rezitation
Caroline Hausen: Sopranino- bis Subbassblockflöte, Bird Whistle
Markus Rießbeck: Sopranbis Baritonsaxofon, Flöte
Izabella Effenberg: Mallets (Vibrafon, Marimbafon) & Magic Soundfield (Crotales, Glasharfe, Array Mbira, Steeldrum, Waterphone)
Werner Treiber: Drumset & Percussion
Yulim Kim: Dirigat
Jens Ravari: Spaceing
Sirka Schwartz-Uppendieck: Klavier & Leitung
Dieses Konzert findet auf der Bühne statt, hinter dem Eisernen Vorhang: Das Theater wird zum Klang-Raumschiff. Fanny Mendelssohns „Notturno“ beschwört Sternbilder einer südlichen Sommernacht. Danach geht die Reise mit „Crush and Bang“ von Izabella Effenberg in die Tiefen des Alls: Moderne Weltraumforschung wird zur Inspirationsquelle für pulsierende Rhythmen, mystische Soundeffekte und frechen Rap. Aus dem Klanglabor der jungen südkoreanischen Komponistin Yulim Kim stammt das fulminante Hauptwerk des Abends: Die kosmisch-kreative Ensemble-Performance „Splintered Flashes“ erklingt als Uraufführung der Neufassung. Der Abend verbindet ein sinnliches Musik-Abenteuer mit unerhörten Soundkombinationen und philosophischen Fragen: Gab es Musik vor dem Urknall? Wie klingt es, wenn Zeit rückwärts läuft? Wo ist Oben und Unten im Universum, und: Gibt es nur eins davon oder mehrere?
